Ja und nein, das mit dem komplett nass machen ist so eine Sache. Wenn die Vögelbadenund ihr Gefieder pitschepatsche nass aussieht, dann sind sie aber nie bis auf die Haut nass und das sollte man natürlich auch vermeiden wnen man sie säubert.
Aber, der angetrocknete Brei macht überhaupt nichts und ist auch in keinster Weise ein Bakterienherd !
In der Regel pickeln die Vögel ihren Brei auch schon ganz alleine aus ihrem
Gefieder, selbst seitlich neben dem Schnabel und wenn sie es selbst
nicht machen, dann macht es ein anderer bei ihnen.
Sicherlich fragt Ihr Euch wie es ueberhaupt dazukommen konnte - tja, wenn ich das wuesste, den ich bin staendig waehrend des fuettern am putzen.
hihi* nein das muss man sich nicht fragen. Es ist ganz normal, dass die Küken mit Brei verkleckert sind, wenn man sie mit Handaufzuchtsbrei füttert. Da gehört schon unheimlich viel Übung zu, das recht sauber hinzubekommen.
Der angetrocknete Brei ist wie gesagt kein Problem, da er durchgetrocknet ist sind darin auch
keine Bakterien die großartig überleben könnten.
Angetrockneten Brei mit Wasser aus dem gefieder lösen ist keine so gute Idee, weil der recht lange bräuchte um aufzuweichen.
Es gibt aber eine recht einfache Methode angetrockneten Brei aus dem Gefieder zu befreien und zwar ganz ohne Wasser
Da der Brei nur einfach abbröckeln muss, was er mit der Zeit auch ganz von alleine machen würde, muss man ihn nur etwas zerbröckeln. Dazu kann man eine kleine Flach- oder Kombizange nehmen und drückt den Breiklumpen vorsichtig etwas zusammen, dadurch fängt er an zu bröckeln...
...man macht das wie gesagt vorischtig und man braucht dabei auch nicht alles komplett abbekommen, das was dann noch hängt geht wirklich ziemlich schnell von ganz alleine ab.
Wenn man viel Gefühl in seinen Händen hat, kann man auch einen Nagelknipser oder einen Saitenschneider zum zerbröckeln nehmen, damit geht es teilweise noch etwas besser.
Nach dem zerbröckeln könnte man die restlichen Krümmelchen dann immer noch mit etwas Wasser lösen, aber das macht nicht so wirklich Sinn, denn da wird sich beim nächsten Füttern sowieso wieder was ansammeln.
Also ganz sauber wird er wohl erst wieder sein, wenn er komplett selbstständig futtert. Oder du die Übung hast, jedesmal wenn das kleinste bisschen hängen bleibt, dieses sofort abzuwischen solange es noch nicht getrocknet ist - das kann man übrigens relativ gut mit den Fingern machen.
Mit der einen Hand hält man das Küken fest, während man mit der anderen immer etwas Brei aus der Futterspritze in den Schnabel gibt. Zwischendurch wischt man mit den Fingern der Fütterhand den Brei vom Schnabel und kann den Brei vom Finger dann am Handrücken der anderen Hand abwischen. Nach dem Füttern wascht man sich die Hände und alle Spuren sind beseitig (oder zumindest das Gröbste).
Angetrockneter Brei ist immer nur ein Problem, wenn er bei kleinen Küken die noch im Wachstum sind die Füßchen oder so verkleben würde. Dadurch wären sie wie eingegipst und würden während dem Wachsen verkrüppeln, weil sie ja dann nicht wachsen könnten oder eben nur verkrüppelt.
Bei ganz kleinen Küken muss man auch täglich kontrollieren, dass ihre Füßchen oder der kleine Schnabel nicht mit Kot verklebt ist. Die setzt man dann am besten einen kleinen Moment in warmes Wasser.