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Karin

Vogelnaerrin

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1

Friday, January 13th 2012, 3:04pm

Messy Boy

Wie ich schon in meinem anderen Thema "so viel zu lernen" erwaehnt habe, habe ich echt ein Problem Tango sauber zu bekommen. Die Kleckserei an seiner Brust bekommt er selber mehr oder weniger selbst sauber aber links und rechts vom Schnabel sind das schon richtige knoedelchen und er laesst mich nicht ran. Ich habe schon ueberlegt ob ich sie einfach wegschneide??? Aber Federn wachsen ja nur nach wenn sie rausfallen, nicht wahr?

Ich weiss dass dies ein gefaehrlicher Bakterienherd ist, deshalb Sorge ich mich schon!!!!

Sicherlich fragt Ihr Euch wie es ueberhaupt dazukommen konnte - tja, wenn ich das wuesste, den ich bin staendig waehrend des fuettern am putzen. ?(

Kann ich ihn komplett nass machen???? Natuerlich hinterher sofort trocknen und warm halten???????

:suchend:
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Karin

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Sanna

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2

Friday, January 13th 2012, 6:08pm

Ja natürlich, das ist kein Problem wenn er danach in einem warmen und zugfreien Raum trocknen kann.
Am besten schon am morgen duschen, das er bis zum Abend trocken ist :yes:

Albatros

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3

Friday, January 13th 2012, 8:55pm

Ja und nein, das mit dem komplett nass machen ist so eine Sache. Wenn die Vögelbadenund ihr Gefieder pitschepatsche nass aussieht, dann sind sie aber nie bis auf die Haut nass und das sollte man natürlich auch vermeiden wnen man sie säubert.

Aber, der angetrocknete Brei macht überhaupt nichts und ist auch in keinster Weise ein Bakterienherd !
In der Regel pickeln die Vögel ihren Brei auch schon ganz alleine aus ihrem
Gefieder, selbst seitlich neben dem Schnabel und wenn sie es selbst
nicht machen, dann macht es ein anderer bei ihnen.

Quoted

Sicherlich fragt Ihr Euch wie es ueberhaupt dazukommen konnte - tja, wenn ich das wuesste, den ich bin staendig waehrend des fuettern am putzen.
hihi* nein das muss man sich nicht fragen. Es ist ganz normal, dass die Küken mit Brei verkleckert sind, wenn man sie mit Handaufzuchtsbrei füttert. Da gehört schon unheimlich viel Übung zu, das recht sauber hinzubekommen.

Der angetrocknete Brei ist wie gesagt kein Problem, da er durchgetrocknet ist sind darin auch keine Bakterien die großartig überleben könnten.
Angetrockneten Brei mit Wasser aus dem gefieder lösen ist keine so gute Idee, weil der recht lange bräuchte um aufzuweichen.

Es gibt aber eine recht einfache Methode angetrockneten Brei aus dem Gefieder zu befreien und zwar ganz ohne Wasser :D

Da der Brei nur einfach abbröckeln muss, was er mit der Zeit auch ganz von alleine machen würde, muss man ihn nur etwas zerbröckeln. Dazu kann man eine kleine Flach- oder Kombizange nehmen und drückt den Breiklumpen vorsichtig etwas zusammen, dadurch fängt er an zu bröckeln...
...man macht das wie gesagt vorischtig und man braucht dabei auch nicht alles komplett abbekommen, das was dann noch hängt geht wirklich ziemlich schnell von ganz alleine ab.
Wenn man viel Gefühl in seinen Händen hat, kann man auch einen Nagelknipser oder einen Saitenschneider zum zerbröckeln nehmen, damit geht es teilweise noch etwas besser.
Nach dem zerbröckeln könnte man die restlichen Krümmelchen dann immer noch mit etwas Wasser lösen, aber das macht nicht so wirklich Sinn, denn da wird sich beim nächsten Füttern sowieso wieder was ansammeln.
Also ganz sauber wird er wohl erst wieder sein, wenn er komplett selbstständig futtert. Oder du die Übung hast, jedesmal wenn das kleinste bisschen hängen bleibt, dieses sofort abzuwischen solange es noch nicht getrocknet ist - das kann man übrigens relativ gut mit den Fingern machen.
Mit der einen Hand hält man das Küken fest, während man mit der anderen immer etwas Brei aus der Futterspritze in den Schnabel gibt. Zwischendurch wischt man mit den Fingern der Fütterhand den Brei vom Schnabel und kann den Brei vom Finger dann am Handrücken der anderen Hand abwischen. Nach dem Füttern wascht man sich die Hände und alle Spuren sind beseitig (oder zumindest das Gröbste).

Angetrockneter Brei ist immer nur ein Problem, wenn er bei kleinen Küken die noch im Wachstum sind die Füßchen oder so verkleben würde. Dadurch wären sie wie eingegipst und würden während dem Wachsen verkrüppeln, weil sie ja dann nicht wachsen könnten oder eben nur verkrüppelt.
Bei ganz kleinen Küken muss man auch täglich kontrollieren, dass ihre Füßchen oder der kleine Schnabel nicht mit Kot verklebt ist. Die setzt man dann am besten einen kleinen Moment in warmes Wasser.
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Matthias mit seinen
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Saturday, January 14th 2012, 8:48pm

Vielen Dank fuer diese tollen Tips - morgen in der frueh werde ich mich gleich daran machen...es stimmt, jedes mal wenn ich Tango sauber machen will, klebt der Brei immer mehr. Wie gesagt, Tango schlabbert wie ein Wilder beim Essen und ich komme mit dem sauber machen garnicht mehr nach. Er ist auch so gierig, dass wenn ich nur eine Sekunde aufhoere mit dem Futtern wird er ganz wahnsinnig.
Werde von meinem Erfolg berichten.
:danke:
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Thursday, January 19th 2012, 8:37pm

zerdrücken???? diese harten Zementklumpen?????.....Okay Karin dann warte ich Deinen Bericht erstmal ab....ich hätte beim Versuch diese Zementklumpen zu zerdrücken Angst das
das Baby zurück zuckt und ich dann Federn ausreise die noch an der weichen Schnabelhaut kleben und ich ihn dann verletzen könnte wenn die Haut einreißt....schrecklicher Gedanke....
Aber ich bin auf Deinen Bericht sehr gespannt :rolleyes:

Albatros

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6

Thursday, January 19th 2012, 9:33pm

Nein, nicht ganz zerdrücken :S

Das muss man vorsichtig machen. Man drückt die harten Breiklümpchen vorsichtig etwas zusammen, dass sie leicht bröckeln - die müssen nicht gleich komplett abgehn. Durch ein leichtes "drauf drücken" werden sie sozusagen mehr oder weniger nur "angebröckelt" und gehn dann innerhalb der nächsten Tage viel leichter ab.
Das leichte drauf drücken kann man am nächsten Tag wiederholen, da muss man mal ein wenig Fingerspitzengefühl einsetzen und selbstverständlich den Vogel bzw, den Kopf dabei festhalten. Also insegsamt nur vorsictig drücken und natürlich auch nie so fest, dass man auf eventuell druchblutete Federkiele zu starken Druck ausüben würde.
Immer alles schön vorsichtig und was nicht abgeht bleibt einfach dran, irgendwann geht alles von alleine ab :D

Übrigens, wenn man einen Vogel festhält muss man darauf achten, dass man ihn nicht zu sehr drückt, sonst würde man ihn daran hindern in seine Luftsäcke einatmen zu können!


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7

Monday, January 23rd 2012, 12:52pm

gestern kam ich endlich dazu meinen kleinen Schatz von seinen Klumpen zu befreien. Ich stellte mir dies unheimlich schwierig vor, aber siehe da, mit der Flachzange ging es wunderbar. Tango hielt auch brav still, als wuesste er dass es gut fuer ihn ist. Jetzt sieht er nicht mehr
wie ein Truthahn aus.m :yes: :yes:
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Monday, January 23rd 2012, 1:51pm

Prima :thumbsup:
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